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Islandhopping Thailand - RETRO BLOG -

Das Islandhopping ist die wohl schönste und aufregendste Art, Thailand zu entdecken...

Früh aufstehen ist angesagt, denn schon um 8:30 Uhr verlässt unser Speedboat Koh Samui vom verschlafenen Menam Beach Richtung Koh Phangan. An Bord ist eine internationale Mischung aus jungen Backpackern, Thais, Australiern, Schweden, einem in die Jahre gekommenen Ehepaar und uns drei Deutschen. Nach ca. 45. Minuten Wellenritt kommen wir gut durchgeschüttelt am Pier von Koh Phangan an, wo gleich viele Thais ihre Transferdienste anbieten. Alle Hotelgäste verschwinden schnell auf offenen Sammeltaxen, nur unser Fahrer vom Long Bay Resort ist leider nicht in Sicht. Nach ca. 15 Min. Warten, entschließen wir uns ebenfalls für ein solches Taxi. Kaum losgefahren und bezahlt, taucht dann auch unser luxuriöser Hotel Pick-up auf. Zu spät - statt mit Air Condition gekühlt, gepflegt zum Hotel zu gelangen, reiten wir jetzt auf der Ladefläche eines Toyota Pick-ups, bei ca. 35 Grad, über die holprigen Straßen Koh Phangans zur gegenüberliegenden Seite der Insel, entlang winziger Ortschaften. Wer wie ich dachte, die kleine Nachtbarinsel Samuis kann man an einem Tag zu Fuß umrunden, sieht sich schon jetzt mächtig getäuscht. Große Bergketten teilen Nord- und Südende der idyllischen Insel. Nach ca. 30 Min. erreichen wir das Long Bay Hotel.

Der Manager begrüßt uns unterwürfig und bittet vielmals um Entschuldigung wegen des misslungenen Transfers. Schon jetzt ist alles fast vergessen, ein schneeweißer Strand mit kristallklaren Wasser empfängt uns. Meine Tochter ist zudem äußerst entzückt von dem schönen Hotelpool. Überraschenderweise sind alle der 50 Superior + Deluxe - Bungalows mit Klimaanlage und Sat-TV ausgestattet und verfügen über eine eigene Terrasse, von der wir die nächsten 2 Nächte die malerischen Sonnenuntergänge bei mehreren eiskalten Singha Bieren genießen werden. Neben unserer Hotelanlage befinden sich noch mehrere kleine Bungalowanlagen, die besonders von preisbewussten Rucksacktouristen frequentiert werden. Schon bald kommt man am Strand ins Gespräch - da ist zum Beispiel Silvie aus England, sie verbringt vier Monate auf Phangan zusammen mit ihrem 11 Monate alten Sohn, der seine ersten Schritte am Strand mehr oder weniger erfolgreich absolviert .

Wir entscheiden uns zu einer Schnorcheltour und sind gleich begeistert. Nach mühsamem 50 Meter Korallenausweichens gelangen wir in tieferes Gewässer, in ca. 5-15 Meter Tiefe breitet sich die ganze Vielfalt der Unterwasserwelt unter uns aus. Prächtige bunte Korallen ragen vom Meeresboden auf, grüne, blaue, rote und gelbe Fische in schillernden Farbkombinationen begrüßen uns. Es ist so unglaublich schön, dass ich vergesse, rechtzeitig wieder an Land zurückzukehren - ein dicker Sonnenbrand auf dem Rücken ist mir Warnung genug für künftige Schnorcheltouren. Das Abendessen nehmen wir direkt am Strand ein, wo das Hotel aufgrund der Ebbe Tische und Stühle aufgestellt hat. Das Licht kommt von Fackeln, Kerzen und dem Mond, der das Meer bizarr glitzern lässt. Während auf der gegenüberliegenden Inselseite Tausende Techno- Fans die ganze Nacht die Fullmoon-Party zelebrieren, genießen wir Idylle pur. Der Service lässt zwar deutlich zu wünschen übrig, aber das Lächeln der Angestellten verzeiht alle etwaigen Unzulänglichkeiten. Das Essen mit frisch gefangenem Hai, Barakuda, Red & White Snapper etc. ist jedoch äußerst schmackhaft.

Am Morgen des vierten Tages ist erneut frühes Aufstehen angesagt, denn das Speedboat verlässt Koh Phangan um 8:30 Uhr morgens und kommt um 10 Uhr auf Koh Tao an. Entlang kleiner Buchten und Strände jagt das Boot dem Pier entgegen. Schnell merken wir, warum Koh Tao bei vielen Tauchern so beliebt ist, durch kristallklares Wasser blicken wir auf Korallen und Fische aller Art. Am Pier herrscht buntes Treiben, Boot auf Boot kommt und verlässt die Insel, hunderte Touristen aller Nationalitäten bilden ein buntes Völkergemisch. Der Transfer zum Coral Grand Resort dauert nur wenige Minuten. Dort angekommen fühlt man sich wie in einer Oase der Ruhe, zu den Klängen von Aroma-Therapie Musik und dem seichten Meeresrauschen möchte man sich am liebsten sofort in einen der typischen Thai-Relaxing Pavillions legen und dem Rauschen der Wellen zuhören.

Die Bungalows und Hütten sind in eine tropische Gartenlandschaft integriert. Die Standard Hütten sind denkbar einfach ausgestattet, verfügen dennoch über Dusche/ WC und 33 qm mit Ventilator. Gegen Aufpreis kann man vor Ort in verschiedene andere Kategorien upgraden. Regelrechten Luxus bilden die Deluxe Pirate Cottages mit Klimaanlage SAT - TV, Minibar, Kaffeekocher, Föhn etc.. Alle Einheiten haben Moskitonetz und einen eigenen Balkon, von dem man Zikadenkonzerten zuhören kann. Spätestens wenn man abends direkt am Meer im Restaurant sein Dinner einnimmt, weiß man, warum das Hotel auch bei Honeymoonern äußerst begehrt ist. Wenn der Mondschein auf den Wellen reflektiert, man die Fischerboote in der Ferne sieht und dabei genüsslich an seinem Cocktail nippt, dann möchte man diese Momente am liebsten ewig andauern lassen.

Nach dem Frühstück geht es gleich am nächsten Morgen zum Schnorcheln, nicht weit vom Hotel entfernt lief vor ca. 40 Jahren ein Frachter auf ein Korallenriff und zerbrach in viele Teile. Was für die Besatzung damals die Hölle gewesen sein muss, ist heute die Freude des Schnorchlers und Tauchers. Eine Vielzahl tropischer Fische aller Farben hat hier ein zu Hause gefunden - aber Vorsicht! Manche Korallen sind nicht weit unter der Wasseroberfläche. Auch die glitschigen Felsen am Wrack sind nicht zum Klettern geeignet, was ich eigens erfahre und mir böse Fuß und Schienbein aufschlitze. Badeschuhe wären vielleicht doch ganz sinnvoll gewesen. Koh Tao kann sehr gut mit dem Boot umrundet werden, verschiedene Schnorchel- und Badestopps, sowie ein Mittagsessen auf der Nachbarinsel Nang Yuan runden einen hübschen Tagesausflug ab.

Es besteht die Möglichkeit, im Nang Yuan Dive Resort zu übernachten, was ich nicht empfehlen kann. Trotz der schönen Lage verstehen es die Eigentümer hier mit ESPN, MTV und Thai Fernsehprogrammen im einzigen Restaurant jegliche Romantik zu ersticken. Schon allzu bald sind unsere Tage auf Koh Tao gezählt und es geht mit dem Speedboat zurück nach Koh Samui, wo wir die letzten Tage unseres Urlaubs verbringen werden, jedoch wird uns der Zauber der kleinen Tropic Islands in Erinnerung bleiben.