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TUI erleben Tour Südafrika

Kaum ein Land bietet so viel Abwechslung wie Südafrika. Wir erlebten die Highlights der kulinarischen Metropole Kapstadt mit der spektakulären Silhouette des Tafelberges und haben auch die Umgebung um Port Elisabeth entdecken können. Bizarre Landschaften, üppiges Grün und Strände wie aus dem Bilderbuch bildeten die Kulisse der Reise.

Unsere gemeinsame Reise startete in Frankfurt mit der South African Airways via Johannesburg.


Nach der Ankunft in Kapstadt waren alle nach dem langen Flug zwar kaputt, aber die Eindrücke der Stadt und die Neugier auf unser erstes Hotel haben die Müdigkeit weggeblasen.

Wir checkten im traumhaft schönem Vineyard Hotel****+ ein.

Vom Garten des Hotels hat man einen direkten Blick zum Tafelberg und es liegt inmitten einer wunderschönen Parkanlage mit kleinen Wasserfällen. Es ist ein idyllische Haus aus dem 18. Jahrhundert. Das Hotel ist nicht zentral in Kapstadt, aber in nur 15 Minuten ist man schon an der Waterfront. Die Zimmer sind mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und die Betten sind ein Traum.

Die Cottages für Familien sind separat über eine Brücke erreichbar und enthalten sogar eine Küche (sind allerdings nur auf Anfrage buchbar). Ebenfalls gibt es in der Anlage renovierte und nicht renovierte Zimmer, was man bei der Buchung als unverbindlichen Kundenwunsch angeben sollte. Hier fühlen sich ruhesuchende Urlauber pudelwohl.

Das Restaurant „Myoga“ in diesem Hotel ist bekannt für seine hervorragende Küche. Hier sollte man unbedingt einen Tisch reservieren, da das Restaurant sehr gut besucht ist. Wir haben zum Abendessen ein Steak bekommen, davon träumen wohl einige heute noch.

Nach dem Check In und einer kurzen Stärkung konnten wir das erste Highlight in Kapstadt am Signal Hill entdecken, dem markanten Berg direkt neben dem Wahrzeichen Kapstadts, dem Tafelberg.



Vom Signalhügel, der sich dem Lion’s Head anschließt, hatte man eine schöne Aussicht über die Bucht von Kapstadt und die Küstenstädte Clifton und Camps Bay, sowie auf die berühmte Waterfront und den Tafelberg auf der anderen Seite.



Der 1.086 m hohe Tafelberg bildet mit einer über 500m steilen Sandsteinwand einen unfassbaren und markanten südlichen Abschluss zur „City Bowl“ von Kapstadt.



Mit der Seilbahn ging es hoch hinaus und uns Teilnehmern wurde ein einmaliges Erlebnis geboten, ob mit Sicht auf die Stadt oder über eine grandiose Wolkendecke.

Die 1.224 m lange Auffahrt dauert ca. 7 Minuten und während dieser Zeit rotiert die Gondel um 360°. Sprich, egal wie voll unsere Gondel war oder wo wir standen, bis ganz oben haben wir uns einmal komplett gedreht.

Wir hatten leider nicht das Glück, die wolkenfreie Sicht genießen zu können, aber es war trotzdem ein Augenblick, den ich nicht missen möchte.

Im Anschluss ging es ins Africa Café, dort wurden wir zu einer kulinarischen Reise quer durch Afrika eingeladen. Originelle Gesichtsbemalungen und musikalische Tanzeinlagen sorgten für einen typisch afrikanischen Abend, den man nicht so schnell vergisst.



Am nächsten Tag ging es auf Entdeckungstour zum Boulders Beach, wo wir von den quirligen Pinguinen begrüßt wurden.

Anschließend ging es zum „Kap der Guten Hoffnung“, dem südwestlichsten Punkt Afrikas und einer der magischsten Plätze der Welt. Cape Agulhas ist selbstverständlich der südlichste Punkt Afrikas, das Kap ist nur der südwestlichste Punkt. Erst hier trifft der Atlantik auf den Indischen Ozean.

Vor Ort wurden wir zum typischen Touristen und mussten natürlich ein Erinnerungsfoto am Ortsschild schießen.

Nach einer kleinen Stärkung haben wir eine kleine Hotelbesichtigung im Southern Sun The Cullinan**** bekommen.



Dieses elegante, moderne Hotel nahe der Victoria & Alfred Waterfront zeichnet sich zum einen durch spektakuläre Ausblicke auf den Tafelberg, das Meer und den Hafen, und zum anderen durch seinen persönlichen Butlerservice aus. Die 394 Zimmer sind sehr elegant und pompös ausgestattet.

Anschließend ging es auf Entdeckertour durch Kapstadt: Ob sportlich auf einer Harley, actionreich auf einem Powerboat oder unternehmungslustig bei einer City Tour – für jeden war etwas dabei.

Ich entschied mich für die actionreiche Variante, dem Powerboat, und ich würde mich immer wieder dafür entscheiden, auch wenn das Wetter es nicht ganz so gut meinte. Dafür haben wir alle unsere orangenen Anzügen bekommen, mit denen wir schön trocken geblieben sind. Mit dem Schnellboot ging es Richtung Duiker Isand, der Heimat der Cape Fur Seals (Pelzrobben). Wir cruisten entlang der wilden, zerklüfteten Küsten, vorbei am Schiffswrack der Boss 400 – dem größten schwimmenden Kran in Afrika. Auf dem Rückweg konnte man entweder ganz entspannt oder, wie in unserem Boot, etwas schneller die Fahrt entlang des Chapmann´s Peak zurück zum Hafen genießen.

Am nächsten Tag hieß es für alle Teilnehmer, sich für einen der Ausflüge am Ausflugstag zu entscheiden. Dort lernten die Mitreisenden z.B. das bezaubernde Städtchen Stellenbosch und die Weinregionen rund um Kapstadt kennen, waren unterwegs auf den Spuren von „Sing meinen Song“ in Grootbos und der Hochburg der Walbeobachter in Hermanus oder tauchten mit Gebeco tief in das Erlebnis der Malayen-Küche in Bo Kaap ein.

Ich entschied mich für die Winelands & Stellenbosch,

denn das ist gleich nach dem Tafelberg eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Gegend von Kapstadt. Stellenbosch verzaubert seine Besucher und auch uns mit seinen romantischen, eichengesäumten Straßen, mit einer erstaunlichen architektonischen Vielfalt und berühmten kulinarischen Köstlichkeiten, die wir bei einem Snack auch kosten konnten. Die „Schoon Bakery“, inklusive Restaurant, wo man ein vorzügliches Frühstück genießen kann und die „Eikeboom Schlachterei“ darf man sich dort ebenfalls nicht entgehen lassen. In der Bäckerei wird alles noch selbst hergestellt und man kann sogar bei der Fertigstellung zuschauen. 



Dort durften wir das wunderschöne Oude Werf Hotel**** im Kolonialstil mit sehr modernen Elementen kennenlernen. Es ist eines der ältesten Hotels in Stellenbosch und steht unter Denkmalschutz. Das Hotel und die Zimmer sind mit viel Liebe zum Detail dekoriert und hat mir auf unserer Tour mit am besten gefallen. Das Hotel ist sehr klein und hat 58 Zimmer, 46 davon sind im Neubau und 12 Zimmer im Altbau (im historischem Teil) .



Auf der Rückfahrt lernten wir noch das Grande Roche****+ kennen, das mitten im Weinanbaugebiet in Paarl liegt. Die Wein- und Obstfarm mit dem im kap-holländischen Stil erbauten Manor House wird auf das Jahr 1715 datiert.

Dort durften wir ein Mittagessen im prämierten Gourmet-Restaurant „Bosman's", eines der besten in ganz Südafrika, mit einem in Südafrika typischen Bubbly & Braai (kulinarische Innovation) genießen. Auf dem Weg zu den Studios und Suiten der Anlage konnten wir uns von den uralten Eichen, dem Rosengarten und der kleinen Kapelle, die eines der ältesten Gebäude in Südafrika ist, begeistern lassen.

                   
    
Das Hotel hat nur 28 Zimmer, die aber auf der Plantage verteilt sind und jedes davon hat etwas besonderes. Jemand, der etwas Kleines und Besonderes sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Das Hotel ist etwas renovierungsbedürftig in den Bädern, aber sonst top.

Am letzten Tag an der Kapregion durfte ein Hotelrundgang im luxuriösen 5 Sterne Hotel The Table Bay***** natürlich nicht fehlen. Das Hotel liegt direkt an der Victoria & Alfred Waterfront, wo man unzählige Restaurants, Bars, Boutiquen und Geschäfte vorfindet.

      

Die Zimmer sind ein Mix aus Moderne und rustikalem Stil.

Dann hieß es Abschied von Kaptstadt zu nehmen und den Weiterflug nach Port Elisabeth anzutreten.

In Port Elizabeth begeisterte der wunderschöne lange Sandstrand der Stadt. Nach einem kurzen Spaziergang entlang der Promenade erreichten wir das Übernachtungshotel, das Radisson BLU Hotel Port Elizabeth*****.

     


Bei einem leckeren Begrüßungsgetränk und köstlichen Snacks konnten alle den traumhaften Blick von der Terrasse auf das Meer genießen.

Das Hotel verfügt zwar über ein elegantes Design, hat aber einige Mängel und uns daher nicht ganz so zugesagt. Für ein bis zwei Nächte aufgrund des Preis-/ Leistungsverhältnisses ist das Hotel ganz o.k., aber nicht für einen längeren Aufenthalt zu empfehlen. Man hat von den Zimmern aus, wenn man Meerblick gebucht hat, einen traumhaften Blick aufs Meer, allerdings ist die Ausstattung und der Lärmpegel in dem Hotel nicht empfehlenswert, um einen längeren Zeitraum dort zu genießen. Was uns allen sehr aufgefallen ist, dass das Wort Sauberkeit nicht gerade groß geschrieben wird.

Am Abend präsentierte sich das elegante The Boardwalk Hotel and Spa***** mit einem köstlichen Abendessen, bevor es am nächsten Morgen früh auf Safari ging.

Das Hotel sieht von außen aus wie ein kleines Schloss und hat uns gleich begeistert. Es bietet eine Vielzahl von Geschäften, u. a. Boutiquen, Juweliere, Kunstgewerbe- und Souvenirgeschäfte. Die Zimmer sind rustikal eingerichtet.

Am nächsten Morgen hieß es ganz früh aufstehen und ab in den Addo Elephant Nationalpark. Dort wurden wir für das frühe Aufstehen jedoch belohnt: eine Welt voller Kudus, Zebras, Warzenschweine und vor allem Elefanten erwartete uns. Hier sind die "Big 5" (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) zu Hause. Leider haben sie sich zu gut versteckt und wir konnten nicht alle fünf entdecken.

Hier ein paar Eindrücke der Tierwelt im Addo Elephant Nationalpark:




Beeindruckt und glücklich wurden wir anschließend im ehemaligen Farmhouse Woodall Country House & Spa***** mit einem köstlichen Mittagessen verwöhnt und genossen die Idylle des Hauses. Das Hotel befindet sich neben dem Addo Elephant Nationalpark, inmitten einer weitläufigen Zitrusfarm. Die Anlage ist im kapholländischen Stil errichtet. Hier sollte man wissen, das die Anlage ganz ruhig und idyllisch im Naturschutzgebiet liegt. Bis nach Port Elisabeth sind es ca. 65km. Die 11 Zimmer haben uns alle begeistert, ob die kleineren Luxury Rooms oder auch die Family Suiten, alle sind mit viel Liebe zum Detail und gleichzeitig modern und rustikal eingerichtet.



Anschließend ging es wahlweise weiter zum Ausflug in die Townships von Port Elizabeth oder auf die „Amazing Race“- eine Stadtrallye rund um Port Elizabeth.

Ich entschied mich für die Townships. Ich wollte sehen, wie die Menschen dort leben und etwas über die Geschichte erfahren. Von Wellblechhütten bis hin zu den neuen Wohngebieten der Mittelschicht, haben wir alles über den Mythos der „Shack-lands“, wie die Wohngegenden der Hütten auch genannt werden, kennenlernen dürfen - natürlich nur in Begleitung eines jungen Mannes, der selbst dort wohnt. Die Townships sind die Quelle der Historie, Kultur und der Lebensgeschichte vieler Südafrikaner. 

Der aufregende Tag endete in der Bridge Street Brewery South End bei „Beer-tasting“ und Burger. Hier ließen es sich noch einmal alle richtig gut gehen.


Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen von Südafrika. Mit einem kurzen Zwischenstopp in Johannesburg ging es mit South African Airways zurück nach Hause.

Mit vielen aufregenden Erlebnissen im Gepäck blicken wir auf unvergessliche Tage in Südafrika zurück. Vielen Dank an die TUI für diese wunderschöne Tour und viele bezaubernde Eindrücke.