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Kykladen - TEIL 3

Santorini ist für viele die Trauminsel Griechenlands schlechthin und punktet mit einem atemberaubenden Blick entlang der am Hang gebauten Dörfer aufs Meer. Hier folgt der dritte und letzte Teil meines Kyladen-Blogs mit meinen Eindrücken.

Die letzten vier Nächte waren wir auf der Trauminsel Santorini.

Wir sind wieder mit der Fähre von Naxos nach Santorini herüber gefahren. Nach Ankunft am Hafen von Santorini haben wir den Mietwagen in Empfang genommen und begannen unsere Abenteuerfahrt im Schlepptau entlang der steilen Küste hinter jeder Menge Autos und Bussen.

Wir hatten für uns das allerbeste Hotel auf der Insel, das Honeymoon Villa Petras***** in Imerovigli gebucht und ich denke, die Lage des Hotels mit dem Ausblick kann kein anderes Hotel auf der Insel übertreffen. 

Die Architektur aus dunklem Lavagestein und weißen Elementen, die sich effektvoll abheben, bietet einen überwältigenden Eindruck. Der einzigartige Süßwasser-Pool ist der höchste, mit mehr als 300m über dem Meer gelegene, auf der ganzen Insel! Das Hotel gehört Giannis Renieris und bleibt auch weiterhin im Familienbesitz, da der jüngste seiner drei Söhne, Nikolas, das Hotel weiterführen wird. Herr Giannis möchte sich so langsam zur Ruhe setzen und Nikolas ist ein ehrenvoller Nachfolger. Der Service ist top, ob an der Rezeption, der Manager oder der restlichen Angestellten des Hotels. Es gibt sogar einen Gepäckservice, der die Koffer aufs Zimmer und bei Abreise bis ins Auto oder zum Bus bringt. Bei so einem Gesamtservice gebe ich den Angestellten auch ein großzügiges Trinkgeld. Der Manager Nikolas steht jeden Morgen beim Frühstück für Fragen zum Hotel, der Insel oder auch für Restauranttipps zur Verfügung. Er ist ein sehr junger, netter Mann und man merkt ihm an, dass er diesen Job gerne macht.

Wir hatten noch nie so ein gutes Frühstück in Griechenland wie dort. Ich persönlich finde es wichtig etwas zu essen, was direkt aus dem Land kommt und das haben wir dort auch mit verschiedenen Arten von Pides, kleinen Sandwiches und Süßspeisen getan. Ganz viel frisches Obst stand selbstverständlich auch zur Verfügung. Zum Mittag gab es täglich wechselnde Tagesmenüs mit mediterraner und regionaler Küche. Dann wurde man zusätzlich noch mit einem atemberaubenden Ausblick zum Frühstück „beschenkt“.

Das Hotel besteht aus 2 Komplexen, der eine wurde im traditionellen Architektur-Stil der Kykladen erbaut, der andere, Petra, besteht aus in Felsen gehauenen und mit Steinen aus dem vulkanischen Berg gebauten Wohnungen. Wir waren in den neuen Studios im Petra Wing untergebracht.

     

Die Zimmer sind super sauber und sehr gross. Jedes Zimmer hat seinen eigenen Charme in diesem schönen Hotel. Ich habe mir gemeinsam mit dem Manager des Hotels einige andere Zimmer angesehen und manche lassen Frauenherzen höher schlagen, z.B. durch einen begehbaren Kleiderschrank. Die Betten sind total bequem und man bekommt mal keine Rückenschmerzen...

        

Ich empfehle, eine Sailing Tour übers Hotel zu buchen - ein unvergesslicher Ausflug. Der zweitälteste Sohn des Hotels, Mixalis Renieris, betreibt diese Touren und segelt täglich mit seiner Crew und ca. 12 Gästen um Santorini. Ihr entdeckt unzugängliche Teile der Caldera, könnt in den heißen Quellen baden, schnorcheln und tauchen und fahrt an unterschiedlichsten Stränden vorbei.

     

Strandtipps:  

Der Red Beach zählt zu einem der außergewöhnlichsten Strände von Santorin und den Kykladen. Grandios ist die hohe, rote Felswand, die direkt hinter dem Strand empor ragt. Der Strand selbst besteht aus feinem, schwarzen und roten Kies, der mit Steinen durchzogen ist. Allerdings ist er aufgrund seiner Beliebtheit tagsüber immer sehr voll.

Der schwarze Strand – Vlichada Beach. Der ca. 800 Meter lange, schwarze Strand liegt im Süden von Santorin. An der Oberfläche ist der feinkieselige, schwarze Strand mit kleinen, weißen Bimssteinen durchsetzt. Im Hinterland sieht man eine hohe, ausgewaschene, helle Felswand. 

Kamari Strand: Dieser Strand im Süden der Insel ist über 2,5 Kilometer lang und besteht aus feinem schwarzen Kies, der im Sommer sehr heiß werden kann. Richtung Norden ist der Strand eher steinig oder mit Steinen durchsetzt. Im Bereich des Ortes Kamari ist der Strand in der Saison sehr voll - wer es ruhiger mag, ist vielleicht im nördlichen Teil des Strandes gut aufgehoben.

Auf dem Segelschiff genießt ihr ein Mittagessen bzw. Abendessen an Bord und erlebt einen atemberaubenden Sonnenuntergang auf dem Meer. Es gibt eine große Auswahl an Schiffen, Katamaranen, Segelbooten oder Motorbooten, mit denen man auch durch private Vermietung die Insel auf eine andere Weise erkunden kann. Der Ausflug, den wir gemacht haben, dauert 4 Stunden und kostet 150,-€ pro Person (Stand Juni 2016).

Restauranttipps:

Abends haben wir selbstverständlich auch immer ein nettes Restaurant aufgesucht und es uns gut gehen lassen. Am ersten Abend auf Santorini sind wir im Landesinneren im Restaurant Aroma Avli in Exo Gonia gewesen. Es ist ein Geheimtipp, da es bei den meisten Urlaubern aufgrund der Entfernung zu den Urlaubsorten nicht auf der Liste steht. Die Fahrt lohnt sich aber für denjenigen, der eine außergewöhnliche Location und eine ruhige Atmosphäre sucht. Direkt an das hauseigene Weingut angeschlossen gibt es zudem sehr gute Weine. Das Essen - zum Teil aus eigenem Anbau - war sehr lecker, der Service super und die Preise für Santorini sogar eher günstig.

Wer im Honeymoon Petra Villas wohnt, wird um das Aegeon Restaurant, ebenfalls im Besitz der Familie Renieris, nicht herum kommen. Da kommen wir auch zum dritten und ältesten Sohn, Manolis Renieris, der gemeinsam mit seiner Frau das Aegeon führt. Das Restaurant ist fußläufig in 2 Minuten vom Honeymoon Petra Villas erreichbar. Guter Tipp: eine Vorreservierung wäre ratsam, da das Restaurant aufgrund der ausgezeichneten Küche und dem aufmerksamen Service täglich voll besetzt ist. Von der Aussicht brauche ich wohl nicht mehr viel zu erzählen, da sie atemberaubend ist. Hier passt auch das Preis-/ Leistungsverhältnis - im Vergleich zu den überteuerten Restaurants in Fira.

In Fira haben wir uns einen Tisch in der Naoussa Tavern vorreservieren lassen, da die Restaurants aufgrund der Aussicht immer voll sind. Hier würde ich definitiv nicht noch einmal hingehen. Trotz Vorreservierung haben wir nur einen Tisch am Treppenaufgang bekommen. Das Personal ist total überfordert - nachdem wir nach 20 Minuten Warten weder eine Karte bekommen noch sonstwie beachtet wurden, sind wir wieder gegangen. Verpasst haben wir nichts, den Bewertungen des Restaurants nach zu urteilen. Ich wollte es selber ausprobieren, aber bei diesem Restaurant muss man den Bewertungen vollkommen zustimmen.

Ende der Reise - mein wunderschönes Kykladen Erlebnis ging leider viel zu schnell vorbei.

Ich bedanke mich noch bei Nikolas Renieris, der mir ein paar Bilder zur Verfügung gestellt hat und mir die Möglichkeit gegeben hat, mehrere Zimmervarianten im Hotel zu besichtigen. Ebenfalls ein Dankeschön an das Myconnian Ambassador, die mir die Möglichkeit gegeben haben, mehrere Zimmervarianten zu besichtigen.