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Fernreise

Thailand - gestrandet im Paradies

Thailand ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel für jedermann. Im Mai 2017 bin ich mit dem Thailändischen Fremdenverkehrsamt in Form eines Fam-Trips das erste Mal nach Thailand gereist. In diesem Blog möchte ich Euch über meine Erfahrungen und Eindrücke dieser spannenden Reise berichten.

Nach knapp 11 Flugstunden begann der Landeanflug über Bangkok. Der Sonnenaufgang über der Stadt war beeindruckend aus dem Flugzeug zu betrachten. Schon auf den ersten Blick konnte man die Einzigartigkeit Thailands erkennen. Am frühen Morgen landeten wir am Suvarnabhumi Airport in Bangkok. Nach einer kurzen Stärkung in der Lounge von Bangkok Airways flogen wir weiter nach Sukhothai. Die ehemalige Königsstadt liegt im Norden Thailands und ist bei Touristen noch eher unbekannt. Wir fuhren zu einer traditionellen Töpferei, die sich etwas außerhalb von Sukhothai befindet. Die Besitzerin zeigte uns stolz ihre Werke aus Sangkhalok-Keramik und schenkte jedem von uns eine kleine Glücksfigur. Anschließend ging es zu unserer ersten Unterkunft in das Sukhothai Heritage Resort.

Am nächsten Tag brachen wir nach einem thailändischen Frühstück auf in den Sukhothai Historical Park. Mit dem Fahrrad erkundeten wir die weitläufige Anlage der alten Köngisstadt Thailands mit ihren fast über 800 Jahre alten buddhistischen Tempeln. Einer der bekanntesten Tempel des Parks ist der Wat Mahathat, was übersetzt „Tempel der großen Reliquie“ heißt. Er war der Haupttempel im 14. Jahrhundert und gehört heute zum Weltkulturerbe. Sehenswert ist auch der Wat Si Chum mit einer 15 Meter hohen Buddhafigur, die der „Big Buddha“ genannt wird. Die Hände des Buddhas sind wie ein Rüssel eines Elefanten geformt, was dem typischen Sukhothai-Stil entspricht. Zum Abschluss des Tages besuchten wir einen Street Food Nacht Markt in der Nähe des Historical Parks. Auf dem Markt gab es viele interessante Gerüche sowie leckere und auch ein paar außergewöhnliche thailändische Spezialitäten zu entdecken.

Außerhalb des Zentrums von Sukhothai befindet sich eine Organic Farm, auf der wir einen Tag lang Farmer sein durften. Ob Reissetzlinge pflanzen, Mangos pflücken oder Tiere füttern, an diesem Tag hatten wir alle Hände voll zu tun! Als Belohnung durften wir zum Mittag den Reis und die selbstgepflückten Mangos probieren. Am Nachmittag ging es dann mit dem Kleinbus weiter nach Lampang. Nach ca. 3 Stunden Fahrt erreichten wir die historische Stadt. Bei einer klassischen Kutschfahrt lernten wir die Altstadt von Lampang besser kennen. Die Fahrt endete vor einem Tempel, der noch heute von einer Gemeinschaft birmanischer Mönche bewohnt wird. Wir bekamen eine Führung durch die Anlage und konnten uns die prachtvollen Kunstwerke der Mönche anschauen.

Nach einer Übernachtung in Lampang ging es weiter in Richtung Süden. Mit Bankok Airways flogen wir über Bangkok nach Trat, von wo aus wir mit dem Speedboot zur Insel Koh Mak gebracht wurden. Nur etwa 45 Minuten Fahrt benötigt man, um zu diesem kleinen Paradies zu gelangen. Ganz unter dem Motto „Cast Away“ fuhren wir mit einem Boot zu einer einsamen Insel und lernten das Überleben in der Wildnis. Als erstes sammelten wir Kokosnüsse, die wir anschließend aufgeschlagen und das Kokoswasser getrunken haben. Ebenfalls wurde uns gezeigt, wie man ein Feuer macht und wie man in Bambusstöcken Reis kochen kann. Nach dieser spannenden Erfahrung durften wir selbstverständlich auch unseren selbstgekochten Reis und exotische Früchte probieren. Mit dem Boot kehrten wir dann zu unserer Unterkunft in das Ao Kao White Sand Beach Resort zurück.

Auch mit dem Fahrrad erkundeten wir Koh Mak und schauten uns ein paar der besten Hotels der Insel an. Anschließend ging es mit dem Kajak zu der Insel Koh Kham. Nach 30 Minuten paddeln erreicht man ein kleines Paradies zum Schnorcheln und Entspannen. Wenn man das strahlend blaue Wasser und die wunderschöne Natur der Insel sieht, ist die sportliche Anstrengung direkt vergessen. Die Insel eignet sich perfekt zum Schnorcheln und Baden. Am Ende des Tages besuchten wir zum Abendessen das Koh Mak Seafood Restaurant, welches das beste der Insel ist. Für alle Meeresfrüchte- und Fischliebhaber wie mich ist das Restaurant definitiv sehr empfehlenswert.

Nach einer Woche hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Von Bangkok aus ging es mit Thai Airways am späten Abend zurück nach Frankfurt.

Fazit: Thailand ist ein sehr facettenreiches Land mit vielen unbekannten und wunderschönen Plätzen, die entdeckt werden möchten. Wer seinen Urlaub fernab von Touristengebieten verbringen will und dabei noch ordentlich Spaß und Einzigartiges erleben möchte, für den ist unser Abenteuerprogramm "Erlebe: Gestrandet im Paradies" auf Koh Mak genau das Richtige.

Vielen Dank an das Fremdenverkehrsamt Thailand für diese spannende Reise.