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Reiseblog

Die ITA Erlebnisgurus sind in der Welt unterwegs, um neue Ideen, Erfahrungen, Tipps und Erlebnisse auf Reisen zu sammeln. Gerne erzählen wir Dir in unserem Reiseblog davon.

Hast Du Lust, Dir den Vlog-Reisetipp von unserem Chef Torsten Krüger über seine Erlebnisse beim Wasserfest "Songkran" in Thailand anzuschauen? - (bitte Bild anklicken).

Vorausgereist. Urlaubsideen hautnah. Der Reise Blog der ITA Erlebnisgurus.

Korfu, der grüne Smaragd im Ionischen Meer

Ich war für euch auf Korfu und schildere euch in diesem Blog meine Eindrücke...

Korfu ist die zweitgrößte der ionischen Inseln und die siebtgrößte Griechenlands. Von Hannover startete unsere Reise nach Kerkyra. Die Flugzeit beträgt 2,5 Stunden. Bei der Landung ist uns die vielfältige Vegetation aufgefallen und wir waren sofort davon angetan.

Die Insel ist im Vergleich zu den anderen griechischen Inseln sehr wasserreich und wird daher der grüne Smaragd Griechenlands genannt. Der Flughafen ist sehr klein und übersichtlich. Der Service geht dementsprechend schnell, jedenfalls auf dem Hinweg. Auf dem Rückflug dauern die Kontrollen ziemlich lange, da es Stoßzeiten gibt, wo die meisten Airlines abfliegen.

Tipp: Wir sind nie ohne Mietwagen im Urlaub unterwegs, um Land, Leute und Kultur kennenzulernen. Ist auf Korfu auch sehr empfehlenswert, da einige Hotels sehr ruhig gelegen sind und es in der Nähe keine Ortschaften gibt, wo man abends einfach mal rausgehen kann.  

Wir hatten uns für die Variante, eine Woche Nordwestküste und eine Woche Nordostküste entschieden. Unser erstes Hotel war das Sensimar Grand Mediterraneo Resort & Spa an der Nordwestküste. Ein schönes 5 Sterne Hotel in Hanglage.

Das Hotel ist etwas für jung und jung gebliebene Menschen, da sich die Zimmer alle in Hanglage befinden und das Hotel sehr groß und weitläufig ist - hier muss man gut zu Fuß sein. Je nachdem welches Zimmer man gebucht hat und in welcher Lage es sich befindet, kann der Weg länger und steiler werden.

In der Nebensaison kann man super die Standseilbahn nutzen, die vom Strand bis hoch zur Rezeption  und zum Haupthaus ständig auf und ab fährt. Wir waren im Hochsommer dort und es kann ziemlich  unangenehm und heiß in der Seilbahn werden. Deswegen haben wir entweder das Auto genutzt oder sind zu Fuß gegangen. 

Wir hatten ein Doppelzimmer mit Meerblick gebucht.

Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet und man hat für ein Doppelzimmer sehr viel Platz. Sie sind 32m² groß. Das Badezimmer ist noch sehr neuwertig und das merkt man. Der Ausblick von unserem Zimmer ist unbezahlbar gewesen, einfach traumhaft. Der Service in diesem Hotel ist sehr gut, ob Rezeption, Handtuchwechsel, Bar oder Restaurant.

Zu den Essenszeiten wurden wir täglich vom Personal begrüßt und uns wurde ein Tisch zugeordnet. Bei der Gelegenheit konnte man etwas Small Talk mit den Tischzuweisern halten und auch vieles über die Insel und deren Strände erfahren.

Da ich zum Zeitpunkt der Reise Geburtstag hatte, wurde ich erstmal vom Hotel mit einer kleinen Torte und Sekt überrascht. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Das Essen in diesem Hotel, ob Qualität, Auswahl oder Geschmack ist hervorragend.

Dann wurde ich nochmals überrascht, da ich mich beim Check-In nach einem Doppelzimmer mit privatem Pool erkundigt hatte. Sie hatten tatsächlich für die letzten Tage, an denen wir im Sensimar waren, ein Zimmer frei, sodass wir einen Aufpreis vor Ort gezahlt haben und für die restliche Zeit einen eigenen Pool hatten - bei diesem Hotel sehr empfehlenswert.

Der eigene Strandabschnitt des Hotels ist eher schmal. Wir persönlich sind Sandstrandfans aber dort findet man einen sehr kleinen, kieseliger Strand vor. Der Pool oben im Haupthaus ist auch nicht gerade groß für die Anzahl der Gäste und die Liegen sind sehr eng aneinander gereiht. Daher ist so ein eigener Pool mit zwei Liegen natürlich die beste Lösung.  

Mit unserm Mietwagen sind wir sehr viel unterwegs gewesen und haben uns ein paar Sehenswürdigkeiten angesehen.

Kerkyra ist touristisch am Besten erschlossen, im Vergleich zu anderen Ionischen Inseln. Die zweitgrößte Einnahmequelle ist die Landwirtschaft. Hier gibt es überall Olivenbäume, diese sind zum Teil 700 Jahre alt! Wir sind öfters in Kerkyra gewesen, tagsüber aber auch abends. Die Stadt liegt auf einer schmalen Landzunge in der Mitte der Ostküste. Es gibt eine schöne, alte Festung in Kerkyra, die man über eine Brücke erreichen kann, die einen mit Meerwasser gefüllten Graben überspannt. Die Kirche des Heiligen Spyridon ist das wichtigste Gotteshaus der Stadt. In einem silbernen, mit Edelsteinen verzierten Schrein liegen die Gebeine des Schutzheiligen der Stadt.

Tipp: Bei einem Aufenthalt auf Korfu darf man natürlich das Schloss von Kaiserin Sisi nicht verpassen. Das Schloss wurde zwischen 1889 – 1891 von der Kaiserin Sisi erbaut. Die Kaiserin verehrte die Insel Korfu und nannte ihr Schloss damals Achillion, zu Ehren des homerischen Helden Achilles, dessen Kraft, aber auch dessen göttliche Schönheit sie bewunderte. Da ich selber schon einmal vor längerer Zeit auf Korfu war, haben wir dieses mal nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten besucht, da es im August sehr heiß wird und großartige Ausflüge nicht so ratsam sind.

Landschaftlich gibt es große Unterschiede zwischen dem Norden und Süden, sowie dem Osten und Westen. Der Norden ist sehr bergig, mit steil abfallenden Felsküsten, wo sich viele kleine Sandbuchten verstecken. Hier steht auch der höchste Berg Korfus, der Pantokrator mit 906 m. Richtung Süden läuft die Westküste in lange, feinkörnige Sandstrände aus. Die Ostküste ist insgesamt flacher und hat nur schmale Kieselstrände. Im Süden gibt es viele Flüsse, die meisten sind jedoch während der heißen Sommermonate ausgetrocknet.

Tipp: Unsere beiden Lieblingsstrände liegen an der Südwestküste und sind beide wunderschöne und flachabfallende Sandstrände. Der eine ist der Chalikounas Beach. Der Weg dorthin ist sehr unbequem und anstrengend, aber der Strand mit der dazugehörigen Bar ist einfach die Mühen wert. Wir haben 6,- € für die Liegen mit Auflagen und die Sonnenschirme bezahlt und konnten dann an der dazugehörigen Bar mit Strandservice Getränke bestellen. Preis – Leistung der Getränke sind vollkommen akzeptabel.

Der andere Strand ist der Marathia Beach, ebenfalls an der Südwestküste. Dort ist der Weg etwas angenehmer zum Fahren, aber auch hier findet sich ein wunderschöner Sandstrand mit einer Bar, eine Creperie und in der Nähe ein kleines nettes Restaurant, wo wir im Anschluss auch lecker und typisch griechisch Essen waren.

Die Liegen mit Auflagen und Sonnenschirmen sind an diesem Strand frei und man bestellt einfach ein oder auch mehrere Getränke bei den netten Bedienungen am Strand. Man bekommt auch einen kleinen Snack und ein paar Speisen. Die Preise sind ebenfalls bezahlbar.

Einen Tag waren wir an der Nordküste unterwegs und haben den Tag am Sidari Beach verbracht. Es ist ein schöner, kilometerlanger Sandstrand mit einem schmalen Kanal zwischen Sandsteinklippen, dem Canal d´Amour. Man sagt, dass für jedes Mädchen, welches beim Durchschwimmen des Kanals an den Liebsten denkt, bald darauf die Hochzeitsglocken klingeln werden. Für Familien mit Kindern und Aktivurlauber ist Sidari sicherlich das Richtige, da der Strand flachabfallend ist und dort sehr viel Wassersport betrieben wird. 

In der zweiten Woche waren wir im Grecotel Eva Palace. Ein schönes 4,5 Sterne Hotel an der Nordostküste. Das Hotel liegt auf der grünen Halbinsel Kommeno. Das Grecotel liegt direkt an einer kleinen Badebucht und die Liegen und Sonnenschirme sind inklusive. Die Badebucht erreicht man über mehrere Stufen und kleine Wege durch die Hotelanlage. Man muss morgens in der Hauptsaison nur sehr schnell sein, da das Hotel leider nicht darauf achtet, dass viele Gäste ihre Lieblingsliegen schon am Vorabend reservieren und teilweise erst nachmittags an den Strand kommen. Trotz Bademeister und Pflegepersonal ändert es an der Situation leider nichts, da nicht konsequent durchgegriffen wird. Die Hotelbucht hat einen schönen, flachabfallenden Sandstrand und man kann Wassersport betreiben. Direkt am Steg der Hotelbucht finden mehrmals die Woche kleine Ausflüge statt. Informiert euch am Besten direkt im Hotel.

Wir hatten ein Superior Doubleroom Panoramic Sea View Room gebucht.

Der Ausblick aus dem Zimmer ist fabelhaft. Die Zimmer werden sehr ordentlich geputzt. Das Badezimmer ist durch eine Scheibe zum Schlafzimmer getrennt. Eine Gardine zum Zuziehen für die Privatsphäre ist aber gegeben. Die Zimmergröße ist vollkommen ausreichend. Im Grecotel gibt es einen sehr großen Poolbereich mit Meerwasser und direkt am Pool befindet sich eine Bar, wo abends teilweise die Abendveranstaltungen stattfinden.

Das Personal an der Rezeption, in den Bars und im Restaurant ist sehr freundlich und hilfsbereit. Die Verpflegung im Hotel ist sehr einfach gehalten. Es gibt Themenabende und dadurch wechselnde Küche, aber die Auswahl und die Qualität ist mittelmäßig im Vergleich zum Sensimar.

Nach Korfu Stadt sind es von hier aus nur 12 km, was wir fast täglich genutzt haben. Am Wochenende muss man nur beachten, das die Stadt sehr voll ist und wer mit dem eigenen Wagen unterwegs ist, benötigt etwas mehr Zeit, um einen Parkplatz zu finden. Korfu am Abend ist sehr schön und auch viel angenehmer als am Tag, da man dann die Hitze nicht so spürt.

Achtung: Das Hotel ist zwar eigentlich ein Erwachsenenhotel, aber in der Sommersaison werden dort teilweise auch Kinder erlaubt.

Habt ihr jetzt Lust auf Korfu bekommen? Ich kann euch versprechen - es lohnt sich!

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