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Fernreise

Reiseblog

Die ITA Erlebnisgurus sind in der Welt unterwegs, um neue Ideen, Erfahrungen, Tipps und Erlebnisse auf Reisen zu sammeln. Gerne erzählen wir Dir in unserem Reiseblog davon.

Hast Du Lust, Dir den Vlog-Reisetipp von unserem Chef Torsten Krüger über seine Erlebnisse beim Wasserfest "Songkran" in Thailand anzuschauen? - (bitte Bild anklicken).

Vorausgereist. Urlaubsideen hautnah. Der Reise Blog der ITA Erlebnisgurus.

Der begrabene Riese

Tief unter dem Batur Vulkan auf Bali in Indonesien schlummert ein Riese und wenn er sich bewegt, wackelt die Erde. Höre ich ihn schnarchen?

Der Riese Kebo Iwa wurde der Sage nach begraben, als er eine Quelle für Dorfbewohner auf Bali graben wollte. Doch die Menschen konnten seinen nie enden wollenden Hunger nach Essen und Opfergaben nicht mehr stillen und verschütteten ihn aus Verzweiflung unter einer großen Ladung Kalk direkt im Wasser der Quelle. Nun erhebt sich als Aushub ein mächtiger Vulkan an dieser Stelle und daneben ruht der Batur See, die Quelle, die einst der Riese grub.

Batur Vulkan auf Bali mit Kratersee

Hoch oben auf dem Kraterrand stehend blicke ich auf die Caldera des Batur Vulkans und den Kratersee unter mir. Der Riese bewegt sich heute nicht und die Wasseroberfläche glitzert ruhig in der späten Vormittagssonne. Was für ein wunderschöner Ausblick, den ich auf der Terrasse des Lakeview Hotels bei einem Glas Eistee genieße. Der Aussichtspunkt Penelokan liegt auf 1450m Höhe und bietet eine spektakuläre Sicht. Nur wenige Wolken bewegen sich am Himmel, was hier eher selten ist, da die Berghänge oftmals von Wolken verhangen sind. Ich schätze mein Glück und schieße noch ein paar mehr Fotos vom Gunung Batur, der sich mitten aus der Caldera erhebt, und von seinem größeren Bruder, dem Gunung Abang, den mit 2151m höchsten Berg der umgebenen Gebirgskette. Wäre nicht der vulkanische Ursprung, das Panorama könnte auch an einen See in den Alpen erinnern.

Ausblick vom Lakeview Hotel in Penelokan auf Bali

Doch die vulkanischen Aktivitäten haben natürlich auch ihre Spuren hinterlassen und im Laufe der Jahrhunderte bereits Dörfer und Landschaften zerstört und verändert. Wie überall, versucht sich die Bevölkerung mit dem Vulkan zu arrangieren und den Riesen zu besänftigen. Fruchtbare Böden für den Anbau von Gemüse und Obst sind der Lohn hier im Hochland Balis.

Caldera des Batur Vulkans

Meine Fahrt führt mich weiter über eine Straße, die für einige Kilometer direkt auf dem Kraterrand verläuft und immer wieder fantastische Ausblicke auf die Vulkanlandschaft bietet. Dann geht es in vielen Haarnadelkurven die grünen Berghänge hinab Richtung Nordküste.

Fahrt entlang des Kraterrands

Das nächste Ziel liegt versteckt im Dschungel landeinwärts in der Nähe der Küstenstadt Singaraja. Vom Parkplatz aus geleitet mich ein lokaler Guide über ein gut gepflegtes Wegenetz durch die überbordende Natur. Ab und zu liegen Gehöfte am Wegesrand, die neben dem Anbau von Kaffee, Kakao, Nelken und Reis als kleines Zubrot Getränke und Snacks an die Wanderer verkaufen. Dann hört man plötzlich von einiger Entfernung das Rauschen von Wasser. Als sich der Blick lichtet, erblicke ich aus erhöhter Stellung mehrere Wasserfälle, die sich weit nach unten in die Tiefe ergießen. Wir wandern noch ein Stück weiter hinab in das Tal bis zum Fuß des riesigen Sekumpul Wasserfalls, den man nach dem Durchwaten eines Bachbettes erreicht. Die weiße Gischt kühlt mein Gesicht – wie klein ein Mensch sein kann vor solch großen Naturwundern.

Sekumpul Wasserfälle in Nordbali

Zurück in Singaraja schlendere ich noch ein wenig über den lokalen Markt, auf dem Obst und Gemüse in allen farbenfrohen Varianten angeboten wird. Nachdem ich mit Händen und Füßen feilsche, erstehe ich eine große Wassermelone und Ananas. Danach gönne ich mir ein leckeres, lokales Essen in einem Restaurant am Meer, während der Wind mir die Haare zerzaust. Schließlich endet meine Fahrt in Lovina einige Kilometer weiter.

Singaraja auf Bali

Dort erwartet mich eine Ferienvilla direkt am schwarzen Lavastrand. Etwas außerhalb von Lovina im Norden Balis geht es ruhiger zu als an den trubeligen Stränden des Südens. Der Naturstrand ist weniger gut zum Baden geeignet doch der Pool des Ferienhauses mit Blick aufs Meer entschädigt für alles. Inmitten von Reisfeldern gelegen, mit tropisch grünen Hügeln im Hintergrund, sind hier bei klarer Sicht sogar die Bergketten Javas zu erkennen. Die unvergleichlichen Sonnenuntergänge über dem Meer mit einem Arak Cocktailglas in der Hand und leise schwingenden Tempelklängen im Ohr werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Und auch die unzähligen, kleinen Fledermäuse, die bei Dunkelheit über meinem Kopf auf der Terrasse fliegen.

Ferienvilla in Lovina


Familientipp Bali: Besondere Reisemomente erleben auch mit Kindern? Ja, ich habe meine eigenen Kinder mitgenommen sowie eine befreundete Familie, somit waren Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren dabei.

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 Sonnenuntergang am Strand von Lovina

Reisfelder am Ferienhaus in Lovina

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